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Autor: janthofer_260422

Bedarfsorientierter Klimaschutzbus für Scheyern

Zur Verbesserung der Mobilität wurde ein neunsitziger barrierefreier Kleinbus für die Gemeinde Scheyern angeschafft, der mit einem umwelt- und klimafreundlichen Antrieb und einer bedarfsorientierten Software ausgestattet ist, um virtuelle Haltestellen bedienen zu können.

Ziel war und ist es, im Gemeindegebiet die ländlichen Ortsteile besser an den Hauptort anzubinden und Verbindungen vom Hauptort Scheyern bzw. seinen Ortsteilen zum Hauptplatz und zum Bahnhof in Pfaffenhofen an der Ilm, sowie ggf. zum S-Bahnhof Petershausen wesentlich zu verbessern.  

Der Betrieb des bedarfsorientierten Klimaschutzbusses verbessert die Lebensqualität insbesondere für ältere und jüngere Bürger, aber auch Berufspendlern, hinsichtlich der Mobilität wesentlich und leistet einen innovativen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region.

Das Fahrzeug wird mit einem klimaneutralen Kraftstoff, der einen sehr geringen Schadstoff- und Treibhausgasausstoß aufweist, betrieben.

Es handelt sich um den ersten bedarfsorientierten Klimaschutzbus mit alternativen Antrieb, der in dieser Kombination und Form in Bayern in Betrieb ging (BioMethan-Antrieb aus Abfall- und Reststoffen + Kleinbus + Bedienung virtueller Haltestellen + flexible Abfahrtzeiten + tariflich-formelle Einbindung in ein ÖPNV-Tarifgebiet). Das Vorhaben hat aufgrund seines hohen Innovationsgrades Leuchtturmcharakter für das gesamte LAG-Gebiet.

Weitere Informationen:

LAG-Lenkungskreis stimmt drei weiteren LEADER-Projekten zu. Der Fördertopf ist mittlerweile aufgebraucht.

Der Lenkungskreis der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. hatte viel zu tun in den vergangenen Wochen. Um die letzten Fördermittel aus dem Fördertopf zu sichern, wurden drei Projekte im Umlaufverfahren beschlossen.

E-Health 4.0: Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Patientenversorgung

Die Gesundheitsversorgung, gerade in ländlichen Regionen, steht aktuell und zunehmend vor großen Herausforderungen. In Kooperation mit der LAG Landkreis Pfaffenhofen und der LAG Altbayerisches Donaumoos untersuchen die Ilmtalklinik, das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen und die Firma Ably, wie mittels technischer Hilfsmittel die Aufenthaltsqualität für Patienten verbessert und Ärzte sowie Pflegepersonal entlastet werden kann. Hierbei sollen insbesondere auch Lösungen etabliert werden, welche dazu beitragen, die Patienten noch besser ambulant bzw. zu Hause zu versorgen. Das Projekt erhält eine 60%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von rund 165.000 €. Aufgrund der Besonderheit des Bayerntopfes wird das gesamte Budget der federführenden LAG Altbayerisches Donaumoos zugerechnet.

Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden

Beim Kooperationsprojekt der LAGen Landkreis Pfaffenhofen, Mittlere Isarregion, Landkreis Landshut und Landkreis Kelheim werden in den teilnehmenden Gemeinden und Städten verschiedene Audio-touren – entweder als digitale Stadtführung oder als digitale Radtour durch mehrere Gemeinden um-gesetzt. Die Nutzer des Angebots können dabei viel Wissenswertes über die Region erfahren, wodurch die Attraktivität der Hallertau als Urlaubs- und Freizeitregion sowohl für Einheimische als auch für Tou-risten aufgewertet wird. Das Projekt des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus darf sich auf LEADER-Mitteln in Höhe von rund 28.200 € freuen. Hier liegt das gesamte Budget bei der federführenden LAG Landkreis Pfaffenh-ofen.

Bike-Park Pörnbach

Die Kinder und Jugendlichen in Pörnbach wünschen sich einen Bike-Park als attraktives Freizeitangebot in der Gemeinde. Im Zuge des Kindergarten-Neubaus konnte von der Gemeinde im Ort ein Grundstück für diese Nutzung erschlossen werden. Mit Hilfe der Kinder und Jugendlichen, sowie von Ehrenamtli-chen soll der Bike-Park in Pörnbach nun umgesetzt werden. Ganz nach dem LEADER-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“. Das Einzelprojekt „Bike-Park Pörnbach“ erhielt vom Lenkungskreis der LAG Landkreis Pfaffenhofen eine Förderzusage in Höhe von rund 125.400 €.

Die drei genannten Projekte sind, bis auf die Ausnahme von Kleinprojekten im Rahmen des Bürgeren-gagements, die letzten geförderten Projekte in der aktuellen Förderperiode. Ab sofort können Projekte erst wieder in der neuen Förderperiode eingereicht werden. „Das heißt aber nicht, dass die Zeit verlo-ren geht. Die LAG Landkreis Pfaffenhofen kann gerne gemeinsam mit den Projektträgern die Unterla-gen vorbereiten, so dass nach dem „Startschuss der neuen Förderperiode“ sowie einem positiven Be-schluss des LAG-Lenkungskreises die Einreichung des Förderantrags beim AELF zeitnah erfolgen kann“, erklärt LAG-Managerin Frau Julia Rinne.

Ergebnis des aktuellen LEK-Umlaufverfahrens zu zwei weiteren Projekten

Die beiden Projekte „Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden“ (Kooperationsprojekt mit den LAGen Landkreis Landshut, Landkreis Kelheim und Mittlere Isarregion) und das Einzelprojekt  „Bike-Park Pörnbach“ können ab sofort einen Förderantrag beim AELF (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) in Ingolstadt einreichen. Dies wurde einstimmig von den Mitgliedern des beschlussfähigen LAG-Lenkungskreises im Umlaufverfahren unter Vorbehalt beschlossen. Herr Albert Gürtner und Herr Roland Dörfler waren aufgrund von Befangenheit beim Kooperationsprojekt „Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden“ von der Beschlussfassung ausgeschlossen.

Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden

Der Verein Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. plant zusammen mit den teilnehmenden Gemeinden und Städten verschiedene Audiotouren, die entweder als digitale Stadtführung oder als digitale Radtour durch umgesetzt werden. Die Audiotouren vermitteln Einheimischen und Touristen allerlei Wissenswertes zu Kultur, Geschichte und Brauchtum der Hallertau und natürlich auch rund um den Hopfen und seinen Anbau.

Das Projekt erhält eine 60%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von 28.200 €.

Ergebnisprotokoll zum Umlaufverfahren für das Projekt „Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden“

Bike-Park Pörnbach

Die Kinder und Jugendlichen in Pörnbach wünschen sich einen Bike-Park als attraktives Freizeitangebot in der Gemeinde. Im Zuge des Kindergarten-Neubaus konnte von der Gemeinde im Ort ein Grundstück für diese Nutzung erschlossen werden. Mit Hilfe der Kinder und Jugendlichen, sowie von Ehrenamtlichen soll der Bike-Park in Pörnbach nun umgesetzt werden. Ganz nach dem LEADER-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“.

Das Projekt erhält eine 50%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von 125.390 €.

Ergebnisprotokoll zum Umlaufverfahren für das Projekt „Bike-Park Pörnbach“

Klimawirte aus der Region – Moorschutz, Pflanzenkohle, Aufforstung und Humusaufbau

Das Leader-Projekt „CO2-regio“ präsentierte im Haus im Moos erste Ergebnisse

Karlshuld-Kleinhohenried Projektmanager Jonas Galdirs lud gemeinsam mit seinem zehnköpfigen Team zur Präsentation des Zwischenstandsberichts über die Erstellung der Machbarkeitsstudie „CO2-regio“ ins Haus im Moos ein. Diese Studie geht der Frage nach, wie Klimaschutz in der Fläche sinnvoll umgesetzt werden kann und so CO2-Emissionen deutlich gesenkt werden können. Dies kann nur gelingen, wenn die Landwirte weiterhin ein Einkommen erzielen, um ausreichend Erträge zu erwirtschaften. Dabei werden im Rahmen der Studie Moorschutz, Pflanzenkohle, Aufforstung und Humusaufbau aus dem Blickwinkel der Treibhausgaszertifikate näher untersucht.

Ergebnis des LEK-Umlaufverfahrens zum Kooperationsprojekt „E-Health 4.0: Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Patientenversorgung“

Der beschlussfähige LAG-Lenkungskreis hat im Umlaufverfahren einstimmig den Inhalten der Kooperationsvereinbarung für das Projekt „E-Health 4.0: Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Patientenversorgung“ zugestimmt. Federführend ist für dieses Projekt die LAG Altbayerisches Donaumoos, der aufgrund der Besonderheit des Bayerntopfes die Fördermittel in Höhe von rund 169.600 € zugerechnet werden.

Großer Andrang bei den Rohrbacher Garten-Vorträgen

„Es war gestern ein sehr schöner, lehrreicher Nachmittag“ – so lautete das Fazit einer von über 70 Besuchern des Gartenvortrags des Rohrbacher Gartenbauvereins. Dabei waren es gleich zwei Referenten, denen man kostenfrei im Rohrbacher Gemeinschaftsgarten lauschen konnte. Denn mit Rainer Steidle, Gärtnermeister der Stiftung Attl in Wasserburg am Inn, und Sebastian Scheuerer-Amtmann, Bäckermeister und Brot-Sommelier aus Burgstall, waren sogar zwei ausgewiesene Könner ihres Faches in den mehrfach ausgezeichneten Rohrbacher Garten gekommen. Unter den zahlreichen interessierten Gästen befanden sich auch Hans Vachal, Dritter Bürgermeister aus Rohrbach in Vertretung für den erkrankten Christian Keck, und Birgit Loy, 1. Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege in Pfaffenhofen. Gefördert wurde die Veranstaltung durch die LAG Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) – und zwar bei der Beschaffung von Sitzgarnituren und Pavillons, die bei den vielen Gästen und dem sommerlich-heißem Wetter auch dringend geboten waren und beste Dienste erwiesen.

Gespannt lauschen die Besucher des Rohrbacher Gemeinschaftsgartens dem Vortrag von Gärtnermeister Rainer Steidle
Bildquelle: Obst- und Gartenbauverein Rohrbach a.d.Ilm e.V.

Den Start in den Nachmittag machte Gärtner-Profi Rainer Steidle, der mit kundigem Blick den vielfältigen Gemüsegarten und das bisher erreichte lobte, aber vor Ort an den Beeten auch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigte. Dreh- und Angelpunkt war dabei, die Lebendigkeit des Bodens in der Zukunft weiter auszubauen und mit wertvollen Ressourcen wie zum Beispiel Wasser sorgsam umzugehen. Das Mulchen der Böden mit zum Beispiel Rasenschnitt und Schafwolle spielten in Steidles Vortrag eine wichtige Rolle und auch, wie man das fachgerecht durchführt. Da konnten auch gestandene Gartenbauvereins-Mitglieder noch etwas dazulernen.

Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht und Gemüsegärtner ein hohes Interesse an Lebensmitteln haben, war der zweite Vortrag von Sebastian Scheuerer-Amtmann die logische Fortsetzung des ersten. Fünf Brote, vom Fladenbrot bis zum Vollkornbrot, und fünf Aufstriche, beigesteuert von den Gartlern selbst, hatte der junge Brot-Sommelier im Gepäck. Zunächst gab es viel zu erfahren über die Brot-Herstellung, und die kurzweilige Reise führte von den verschiedenen Korn-Arten bis zum fertigen Produkt. Bei diesem sollte man übrigens nie die Kruste außer Acht lassen, denn sie gehört bei einem ordentlichen Brot einfach mit dazu. Die wichtigste Zutat für ein gutes Brot aus Sicht von Scheuerer-Amtmann freilich: die Zeit. Denn je mehr Gelegenheit die Natur hat, zum Beispiel in einem Sauerteig zu arbeiten, und je weniger künstliche Zutaten im Brot sind, desto besser das Ergebnis.

Gespitzte Ohren auch beim Vortrag von Bäckermeister und Brot-Sommelier Sebastian Scheuerer-Amtmann
Bildquelle: Obst- und Gartenbauverein Rohrbach a.d.Ilm e.V.

Davon überzeugen konnte man sich anschließend beim gemeinsamen Verkosten der Brote und der fünf Aufstriche, die unter anderem vom samtigen Hummus über ein würziges Wildkräuterpesto bis hin zu einem feinen Zwiebel-Chutney reichten. Alles selbst gemacht, versteht sich.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch Kaffee und Kuchen und eine kleine Brotzeit, die die zahlreichen Helferinnen und Helfer des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins für ihre vielen Gäste organisiert hatten.

Textquelle: Obst- und Gartenbauverein Rohrbach a.d.Ilm e.V.

Umlaufbeschluss zu zwei weiteren Projekten gestartet

Kooperationsprojekt „Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden“

Beim Kooperationsprojekt der LAGen Landkreis Pfaffenhofen, Mittlere Isarregion, Landkreis Landshut und Landkreis Kelheim werden in den teilnehmenden Gemeinden und Städten verschiedene Audiotouren – entweder als digitale Stadtführung oder als digitale Radtour durch mehrere Gemeinden umgesetzt.

Kultur, Tradition und Geschichte der Gemeinden und wie der Hopfenanbau seit über hundert Jahren die Region und die Bewohner prägt und geprägt hat, wird so für Einheimische und Touristen erlebbar gemacht und soll dazu motivieren die eigene Freizeit in der Hallertau zu verbringen. Die Nutzer des Angebots können dabei viel Wissenswertes über die Region erfahren, wodurch die Attraktivität der Hallertau als Urlaubs- und Freizeitregion sowohl für Einheimische als auch für Touristen aufgewertet wird.

Einzelprojekt „Bike-Park Pörnbach“

Die Kinder und Jugendlichen in Pörnbach wünschen sich einen Bike-Park als attraktives Freizeitangebot in der Gemeinde. Im Zuge des Kindergarten-Neubaus konnte von der Gemeinde im Ort ein Grundstück für diese Nutzung erschlossen werden. Mit Hilfe der Kinder und Jugendlichen, sowie von Ehrenamtlichen soll der Bike-Park in Pörnbach nun umgesetzt werden. Ganz nach dem LEADER-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“.

Beide Projekte werden bis zum 11. August 2022 vom Lenkungskreis der LAG bewertet.

Das Kooperationsprojekt „Das digitale Hallertau Erlebnis – Audiotouren für die Hallertauer Gemeinden“ erhält bei positivem Beschluss der LAG Landkreis Pfaffenhofen und Zustimmung der anderen LAGen zur Kooperationsvereinbarung eine 60%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von rund 28.200 €. Aufgrund der Besonderheit des Bayerntopfes kann das gesamte Budget der federführenden LAG Landkreis Pfaffenhofen zugerechnet werden.

Das Einzelprojekt „Bike-Park Pörnbach“ erhält bei positiven Beschluss des LAG Lenkungskreises eine 50%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von rund 125.400 €.

Die Ergebnisse der Abstimmung finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Umlaufbeschluss zum Kooperationsprojekt „E-Health 4.0: Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Patientenversorgung“ gestartet

In Kooperation mit der LAG Landkreis Pfaffenhofen und der LAG Altbayerisches Donaumoos untersuchen die Ilmtalklinik, das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen und die Firma Ably, wie mittels technischer Hilfsmittel die Aufenthaltsqualität für Patienten verbessert und Ärzte sowie Pflegepersonal entlastet werden kann.

Die Gesundheitsversorgung, gerade ländlicher Regionen, steht aktuell und zunehmend vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund arbeiten das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen und die Ilmtalklinik Pfaffenhofen zusammen, um Lösungsansätze für die zukunftsfeste Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Landkreise zu entwickeln. Hierbei sollen insbesondere auch Lösungen etabliert werden, welche dazu beitragen, die Patienten noch besser ambulant bzw. zu Hause zu versorgen.

Das Projekt wird bis zum 05. August 2022 vom Lenkungskreis der LAG bewertet und erhält bei positivem Beschluss eine 60%-ige Förderung aus LEADER-Mitteln in Höhe von rund 165.000 €. Aufgrund der Besonderheit des Bayerntopfes kann das gesamte Budget der federführenden LAG Altbayerisches Donaumoos zugerechnet werden.

Die Ergebnisse der Abstimmung finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Verabschiedung der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) für den Landkreis in der LAG-Mitgliederversammlung. Anschließender Lenkungskreis beschließt mit der Förderung des Wolnzacher „Händemuseums“ ein Projekt mit Leuchtturmcharakter mit einer Fördersumme von 850.000 €

Rund 35 Mitglieder sind der Einladung der Lokalen Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. (LAG) zur ersten diesjährigen Mitgliederversammlung in den Festsaal im Rathaus Pfaffenhofen gefolgt.

„Es ist geschafft“, mit diesen Worten eröffnet Jens Lilienbecker vom Büro für Geographie und Kommunikation Lilienbecker seine Zusammenfassung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES), welche in 4 Online- und 2 Präsenz-Workshop zusammen mit den Bürgern erarbeitet wurden. Ergebnis dieses Prozesses ist ein Papier mit mehr als 60 Seiten und vier Entwicklungsziele mit je vier Handlungszielen, mit denen die LAG in der neuen Förderperiode arbeiten wird.

Hierzu waren einige Änderungen in der Satzung, der Geschäftsordnung und bei den Projektauswahlkriterien nötig, die die Mitgliederversammlung einstimmig beschloss. Die Beiträge für Kommunen für die kommende Förderperiode werden von 0,50 € pro Einwohner auf 0,40 € pro Einwohner der Kommune gesenkt. Mit der Zustimmung zum LAG-Gebiet, der in der neuen Förderperiode notwendigen Einteilung in Interessensgruppen und der Lokalen Entwicklungsstrategie allgemein, steht nun einer Einreichung der LES bis zum 15. Juli beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen nichts mehr im Wege.

Zahlreiche Mitglieder der LAG haben die neu erarbeitete Lokale Entwicklungsstrategie verabschiedet.
(Bildquelle LAG)

Landrat Albert Gürtner stellte die Bedeutung von LEADER am Beispiel des Neubaus des Schaudepots des Deutschen Hopfenmuseums heraus. „Ohne LEADER wäre das Projekt zum Scheitern verurteilt gewesen“, so Herr Gürtner und betonte wiederum den neuen Schwung, der seit ca. 1 Jahr in der LAG herrscht.

„Bisher konnten wir rund 1,83 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern in den Landkreis holen“, freute sich LAG-Managerin Julia Anthofer. Von den 44 Projekten / Maßnahmen sind bereits 16 Projekte abgeschlossen (13 davon ausbezahlt), 11 Projekte in der Umsetzung (davon 2 Projekte Bürgerengagement mit insgesamt 16 Maßnahmen) und 1 Projekt („Zukunftskonzept Outdoor-Breitensportzentrum Rohrbach“) kann einen Antrag beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen stellen. Mit Hilfe der Machbarkeitsstudie des Letzteren möchte die Gemeinde Rohrbach die Sportinfrastruktur in Zusammenarbeit mit den Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern analysieren, den Bedarf ermitteln und letztlich herausfinden, welche Investitionen Sinn machen und umgesetzt werden können. Der Lenkungskreis der LAG gab hierfür ein Budget von 12.500 € frei.

„Händemuseum“ und „Peretkund-Statue“ im Lenkungskreis

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand der 2. Lenkungskreis (LEK) der LAG im Jahr 2022 statt. Um eine Förderung bewarben sich die Projekte „Museum der Kulturgeschichte der Hand“, bei dem die Ausstattung der Dauerausstellung und eine Projektmanagement-Stelle unterstützt werden soll und das Projekt „Begegnungsort Peretkund – Verbindung zwischen Rohrbach und Pitten (Österreich)“, bei dem im Herzen von Rohrbach ein Ort für Begegnung und zum Andenken an die Nonne Peretkund aus dem Mittelalter entstehen soll.

Landrat Gürtner verwies nochmals auf die Besonderheit des Bayerntopfes, bei dem die LAG auf ein bayernweites Budget zugreift, wodurch die Projekte nicht in gegenseitiger Konkurrenz um die Fördermittel der LAG stehen.

Beide Projekte wurden vom Lenkungskreis positiv beschieden. Das „Händemuseum“ kann als sogenanntes Leuchtturmprojekt mit mehr als 80% der möglichen Punktzahl und einer Dienlichkeit für mindestens zwei Entwicklungszielen sogar auf eine Förderung von 850.000 € hoffen und somit die reguläre Förderhöchstgrenze von 200.000 € überschreiten. Die Rohrbacher „Peretkund-Statue“ erhielt vom LEK das beantragte Budget von 18.500 € zugesagt. Beide Beschlüsse erfolgten unter dem Vorbehalt, dass bei Bewilligung noch genügend Mittel im Bayerntopf vorhanden sind.