Die Stadt Vohburg plant die Umwandlung des ehemaligen Volksfestplatzes zu einer Freizeitfläche. Rund 5.000 m² stehen für einen frei zugänglichen Bewegungspark zur Verfügung. Der zentral gelegene Park soll mit verschiedenen Geräten zur körperlichen Betätigung, einem Kinderspielplatz und Ruhemöglichkeiten ausgestattet werden. Es sollen verschiedene Wege für Spaziergänge angelegt werden. Die Fläche soll mit Sträuchern, Bäumen und Blühflächen (Streuobstwiese) bepflanzt werden.
Inwertsetzung/Neugestaltung eines Spielplatzes in Singenbach (erbaut Ende der 90er Jahre) und Realisierung eines attraktiven Naturerlebnisangebots mit hohem umweltpädagogischem Wert zu einem Themenspielplatz. Bereits bei den Planungen entstand die Idee der Singerbacher BürgerInnen im Zuge der Öffnung des Gerolsbachs den angrenzenden Spielplatz in der Ortsmitte unter das Motto „Natur und Wasser“ zu stellen und so einen Beitrag zur Wissensvermittlung zu leisten.
Auf einer Teilfläche des Pausenhofs der Grundschule Ilmmünster soll für alle, vor allem aber für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen ein Skate-Park als attraktive Möglichkeit zur Freizeitgestaltung entstehen. In Bau und Konzeption sollen sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger soweit wie möglich einbezogen werden und „mitgestalten“ können. Die Idee zum Skatepark kam von Jugendlichen aus Ilmmünster, der sich dann auch die Jugend aus Hettenshausen anschloss.
Auch in der Förderperiode 2023 – 2027 gibt es die beliebte „Unterstützung Bürgerengagement“ wieder. Mit dem „Bürgerengagement“ ist es möglich, Maßnahmen (= Kleinprojekte) unbürokratisch zu unterstützen. Allen 13 eingereichten Maßnahmen des 1. Aufrufs wurde zugestimmt. Diese befinden sich momentan in Umsetzung.
Vier digitale Audiotouren (abrufbar via Smartphone) sollen in der Hallertau umgesetzt werden (zwei Ortsrundgänge und zwei Rad-Rundtouren, die mehrere Orte miteinander verbinden). So werden geschichtsträchtige Orte der Hallertau miteinander verbunden, über die Kultur und Geschichte informiert und die Attraktivität der Orte aufgewertet. Mit diesem digitalen Angebot möchte der Tourismusverband das Hallertau Erlebnis für Gäste und Einheimische verbessern, erweitern und neue Zielgruppen erschließen.
„Das digitale Hallertau Erlebnis“ ist ein Kooperationsprojekt der LAGen Landkreis Pfaffenhofen, Landkreis Landshut, Landkreis Kelheim und Mittlere Isarregion.
Auf einem ca. 4.000 m2 großen Grundstück in Pörnbach soll ein Bike-Park als attraktives Freizeitangebot für die Bürgerinnen und Bürger entstehen. Hauptzielgruppe sind vor allem die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Pörnbach, die in die Planung und Umsetzung eingebunden werden sollen. Die Kombination von Bewegung, Spaß und Vielfalt der Benutzergruppen macht diesen sozialen Treffpunkt einmalig und wertvoll für die Kommune Pörnbach und durch die gute Erreichbarkeit auch für deren Nachbargemeinden.
Im Herzen der Gemeinde Pörnbach wurde eine denkmalgeschützte ehemalige Gastwirtschaft saniert. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist ein Regionalladen mit Café als sozialer Treffpunkt und Ort der Begegnung für Pörnbacher Bürgerinnen und Bürger und Touristen entstanden. Für den Betrieb des Dorfladens wurde eigens die Dorfladen Pörnbach UG von den engagierten Pörnbachern gegründet. Für die Einrichtung des Ladens und Cafés bedurfte es einer Unterstützung mit LEADER-Fördermitteln.
Im dritten Einreichungszeitraum des 2. Bürgerengagements (23.02. bis 09.03.2023) wurden sechs Einzelmaßnahmen bewilligt.
„LEGO-Rampen bauen“ – Regens Wagner Offene Hilfen Pfaffenhofen Bildquelle: LAG Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V.„Aktivnachmittag des Schützenvereins Niederstimm für Kinder und Jugendliche“ Schützenverein St. Hubertus Niederstimm e.V. Bildquelle: Schützenverein St. Hubertus Niederstimm e.V.„Notstromertüchtigung einer Funk-Relaisstion in Sünzhausen“ Förderverein Amateurfunk in Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. Bildquelle: Förderverein Amateurfunk in Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V.Öffentlicher Informationstag zur nachhaltigen, bodenschonenden Bodenbewirtschaftung Maschinen- und Betriebshilfsring Ilmtal e.V. Bildquelle: Maschinen- und Betriebshilfsring Ilmtal e.V.Kauf eines HangSofas für das Jugendzentrum Geisenfeld Obst- und Gartenbauverein Geisenfeld e.V. Bildquelle: Obst- und Gartenbauverein Geisenfeld e.V.Außenbestuhlung für das Dorfheim Fanni in Pischelsdorf Dorfheim Fanni eG Bildquelle: Dorfheim Fanni eG
Für das BÜE 2 war noch ein Restbudget von rund 7.800 € vorhanden. Da der beschlussfähige Lenkungskreis allen eingereichten Projektanfragen zugestimmt hat ist dieses komplett ausgeschöpft. Somit werden die Fördermittel – gemäß den Regeln und Kriterien – nach Posteingang der Unterlagen bei der LAG (Posteingangsstempel) vergeben. Das bedeutet, dass die Maßnahmen 5 und 6 ggf. nicht mit der vollen beantragten Summe unterstützt werden können. Sollte nach Abrechnung der vorherigen Maßnahmen noch ein Restbudget vorhanden sein, erhalten diese Maßnahmen in der Reihenfolge ihres Posteingangs aus diesem Restbudget noch eine Förderung.
Derzeit werden aus dem 2. Aufruf noch 4 Maßnahmen umgesetzt. Bislang wurden für viele Kleinprojekte nicht die jeweils volle beantragte Summe abgerufen. Dadurch können für das BÜE bereits geblockte Mittel wieder frei werden. Sollte eine der Maßnahmen nach Beschluss zurückgezogen werden, rutschen die anderen Maßnahmen entsprechend ihrem Posteingang nach.
Mit diesem Einzelprojekt wird die geschichtliche Verbindung der Gemeinden Rohrbach (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) und der Marktgemeinde Pitten in Niederösterreich präsentiert und ins Bewusstsein der Bürger*innen gerückt.
Die früheste urkundliche Erwähnung von Rohrbach findet sich im Freisinger Traditionscodex zur Zeit von Bischof Anno (854-875). Darin übergibt eine Nonne mit Namen Peretkund dem Bischof von Freising ihren Besitz ad Rorpahc (heutiges Rohrbach) und in Pitten, einer Grafschaft in Niederösterreich. Im Zuge der Recherchen zur 1150-Jahr-Feier der Gemeinde Rohrbach im Jahr 2019 kam diese besondere Beziehung der beiden Gemeinden in Bayern und Österreich erstmals zutage. Es folgten gegenseitige Gastbesuche der Gemeinden, infolgedessen die Rolle dieser besonderen Nonne Peretkund erstmalig offenbar wurde und es entstand die Idee Begegnungsorte in Rohrbach und Pitten einzurichten, in deren Zentren je eine bronzene Statue der Peretkund steht. Die Gemeinde Pitten setzte diese Idee bereits mit einem österreichischen Förderprogramm um. In Rohrbach wurde die Idee nun mit Hilfe von LEADER realisiert.