Begegnungsort Peretkund – Verbindung zwischen Rohrbach und Pitten (Österreich)

Mit diesem Einzelprojekt soll die geschichtliche Verbindung der Gemeinden Rohrbach (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) und der Marktgemeinde Pitten in Niederösterreich präsentiert und ins Bewusstsein der Bürger*innen gerückt werden.

Die früheste urkundliche Erwähnung von Rohrbach findet sich im Freisinger Traditionscodex zur Zeit von Bischof Anno (854-875). Darin übergibt eine Nonne mit Namen Peretkund dem Bischof von Freising ihren Besitz ad Rorpahc (heutiges Rohrbach) und in Pitten, einer Grafschaft in Niederösterreich. Im Zuge der Recherchen zur 1150-Jahr-Feier der Gemeinde Rohrbach im Jahr 2019 kam diese besondere Beziehung der beiden Gemeinden in Bayern und Österreich erstmals zutage. Es folgten gegenseitige Gastbesuche der Gemeinden, infolgedessen die Rolle dieser besonderen Nonne Peretkund erstmalig offenbar wurde und es entstand die Idee Begegnungsorte in Rohrbach und Pitten einzurichten, in deren Zentren je eine bronzene Statue der Peretkund stehen soll. Die Gemeinde Pitten setzte diese Idee bereits mit einem österreichischen Förderprogramm um. In Rohrbach wird die Idee nun mit Hilfe von LEADER realisiert.

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Outdoor-Breitensportzentrum Rohrbach

In diesem Einzelprojekt soll für das Rohrbacher Sportzentrum zwischen Bahnlinie und Sportweg geklärt werden, wie dieses zukunftsfähig entwickelt werden kann.

Derzeit bestehen einige Missstände, wie z. B. ein Sanierungsstau bei Sportheim und Tennishalle, zu kleine Räumlichkeiten, ungenügende Sportplätze (zu kleine Fußballplätze, sanierungsbedürftige Tennisplätze), zu wenig breitensportliches Angebot (z.B. kein Volleyball, Skaterplatz, Bewegungspark, Spielplatz, Stockbahnen), Parkplatz-Situation in Teilen ungenügend, ausbaufähiges gastronomisches Angebot, z.B. kein Biergarten, Ilmtal-Radweg läuft am Gelände vorbei und ist nicht ins Sportgelände eingebunden.

Die Gemeinde Rohrbach möchte mit Unterstützung eines Planungsbüros und in Zusammenarbeit mit Vereinen, Bürgern und Fachbehörden ein Konzept zur langfristig nachhaltigen und bedarfsorientierten Nutzung des Geländes erarbeiten. Für eine zukunftsgerichtete Bauleitplanung und Neugestaltung wird dazu vorbereitend mit einer Bedarfsanalyse der tatsächliche Bedarf bei Vereinen, Bürgern, Kirche und Gemeinde (TSV Rohrbach, DJK Rohrbach, Schlossschützen Rohrbach, Arbeitskreis „Jugend und Familie“, Arbeitskreis „Senioren“, …) ermittelt. Eine Bestandsaufnahme der baulichen Gegebenheiten und baurechtlichen Voraussetzungen (Höhensituation, Hochwasser, Naturschutzbelange) zeigt die vorhandenen Möglichkeiten auf und bildet somit die Grundlage für die Entwicklung des Konzepts.

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Bedarfsorientierter Klimaschutzbus für Scheyern

Zur Verbesserung der Mobilität soll ein neunsitziger barrierefreier Kleinbus für die Gemeinde Scheyern angeschafft werden, der mit einem umwelt- und klimafreundlichen Antrieb und einer bedarfsorientierten Software ausge- stattet ist, um virtuelle Haltestellen bedienen zu können.

Ziel ist es, im Gemeindegebiet die ländlichen Ortsteile besser an den Hauptort anzubinden und Verbindungen vom Hauptort Scheyern bzw. seinen Ortsteilen zum Hauptplatz und zum Bahnhof in Pfaffenhofen an der Ilm, sowie ggf. zum S-Bahnhof Petershausen wesentlich zu verbessern.  

Der Betrieb des bedarfsorientierten Klimaschutzbusses soll die Lebensqualität insbesondere für ältere und jüngere Bürger, aber auch Berufspendlern, hinsichtlich der Mobilität wesentlich verbessern und einen innovativen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leisten.

Das Fahrzeug wird mit einem klimaneutralen Kraftstoff, der einen sehr geringen Schadstoff- und Treibhausgasausstoß aufweist, betrieben.

Es handelt sich um den ersten bedarfsorientierten Klimaschutzbus mit alternativen Antrieb, der in dieser Kombination und Form in Bayern in Betrieb gehen soll (BioMethan-Antrieb aus Abfall- und Reststoffen + Kleinbus + Bedienung virtueller Haltestellen + flexible Abfahrtzeiten + tariflich-formelle Einbindung in ein ÖPNV-Tarifgebiet). Das geplante Vorhaben soll aufgrund seines hohen Innovationsgrades Leuchtturmcharakter für das gesamte LAG-Gebiet haben.

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Dorfgemeinschaftshaus Pischelsdorf

Dorfgemeinschaftshaus Pischelsdorf

Das historische Gebäude aus dem Jahr 1863 soll saniert werden und zukünftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden. Im Rahmen von LEADER wird die Anschaffung von Einrichtung und Ausstattung gefördert.

In Pischelsdorf gibt es derzeit keinen Veranstaltungsraum für Vereine, VHS-Seminare, Ortsfeierlichkeiten etc.

Die Gemeinde Reichertshausen hat daher die frühere Gaststätte Riedmair erworben (Grundstück und Gebäude)  und möchte daraus ein Dorfgemeinschaftshaus machen, das über einen Dorfverein betrieben wird. Das bestehende Gebäude soll hierfür umgebaut und saniert werden.

Der historische Bereich, Baujahr 1863, soll als Treff für die Dorfgemeinschaft dienen, aber auch für private Familienfeiern genutzt werden können. Der frühere Stadelbereich ist als großer Saal für die diversen Vereine, deren Versammlungen und sonstige Veranstaltungen gedacht. Auf die Historie des Gebäudes soll mit einer Fotodokumentation im Flurbereich hingewiesen werden, damit alle Gäste die geschichtliche Bedeutung des Anwesens in Pischelsdorf nachvollziehen können.

Das Gemeinschaftshaus soll für den Ortsteil Pischelsdorf, aber auch für Vereine der gesamten Gemeinde Reichertshausen genutzt werden können.

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Netzwerk zu Abfallvermeidungsstrategien im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

Im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm gibt es diverse Initiativen und Vereine, die verschiedene Bausteine zum Thema Abfallvermeidung beitragen. Damit diese gerade im Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden und ihre Effizienz gesteigert wird, ist die Gründung eines Netzwerks angedacht, mit dem Ziel die Partner und Initiativen untereinander zu vernetzen, die jeweiligen Aktivitäten besser zu koordinieren und diesen so mehr Schlagkraft zu verleihen.

Geplant sind regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aktionen und Projekte zu entwickeln sowie öffentliche Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für das Thema Abfallvermeidung. Die Bevölkerung erhält die Möglichkeit sich über bestehende Angebote und geplante Aktionen und Projekte auf einer Online-Plattform zu informieren und sich zu beteiligen.

Bürgerinnen und Bürger sollen aufgeklärt werden, wie sie nachhaltig konsumieren und leben können. Gewerbetreibende sollen motiviert werden, nachhaltig, ressourcenschonend und plastikfrei zu produzieren.

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CO2-Regio: Machbarkeitsstudie

Beim Kooperationsprojekt „CO2-Regio“ handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie für einen regionalen und freiwilligen Ausgleichsmechanismus mit den Themen Moorkörperschutz, Aufbereitung von Pflanzenkohle und CO2-Zertifikatshandel.

Mit der Machbarkeitsstudie soll eine öffentlich frei zugängliche Grundlage für einen regionalen CO2-Ausgleichsmechanismus geschaffen werden. Untersucht und verglichen werden Maßnahmen zur Treibhausgaseinsparung und -vermeidung im Bereich des Moorschutzes, des Humusaufbaus und der Aufforstung untereinander und mit der konventionellen Landwirtschaft. Personalausgaben für das Projektmanagement sind ebenfalls Bestandteil des Förderantrags. Die Machbarkeitsstudie soll bis zum 4. Quartal 2022 durchgeführt werden.

Als Ergebnis wird ein Maßnahmenkatalog entstehen, welcher eine standortangepasste Entscheidungshilfe zwischen Maßnahmen und deren Durchführung, sowie eine Einschätzung deren Realisierbarkeit zulässt. Weiterhin wird eine Einschätzung des vorhandenen Potentials innerhalb des Untersuchungsgebiets durchgeführt und ein Tool zur Identifizierung geeigneter Flächen entwickelt. Schließlich wird ein regionales Zertifizierungskonzept erarbeitet, welches die Klimawirkung der Maßnahmen nachweisen kann. Ein Netz zwischen den Akteuren soll etabliert und gepflegt werden. Konzepte zum Monitoring, zum Datenmanagement und zur Qualitätskontrolle der Maßnahmen werden geschaffen. Der Grundstein zur Realisierung der erforschten Maßnahmen soll barrierefrei öffentlich zugänglich gelegt werden.

Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der LAG Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm mit der LAG Altbayerisches Donaumoos und der LAG Wittelsbacher Land.

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Begehbares Depot für das deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach

Das bisherige Depot in Gosseltshausen soll erweitert und in ein Schaudepot umgewandelt werden, in dem Besucher Einblicke gewinnen können.

Das Depot wird eine Ergänzung zum bekannten Hauptmuseum in Wolnzach werden. Es befindet sich im Wolnzacher Ortsteil Gosseltshausen und ist bislang für die Öffentlichkeit aus Platzgründen nicht zugänglich. Für die Lagerung und Ausstellung hinzukommender Exponate gibt es derzeit keinen Platz mehr, zudem wäre eine ebenerdige Lage sinnvoll anstatt der Räumlichkeiten im Obergeschoss der Gosseltshausener Feuerwehr.

Das soll sich, nach einem An- und Ausbau zum begehbaren Depot des Hopfenmuseums, ändern. Zukünftig soll es an besonderen Tagen besichtigt werden können.

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Spiritueller Tourismus (Kooperationsprojekt)

Beim Kooperationsprojekt „Spiritueller Tourismus“ werden spirituelle Orte erfasst und öffentlichkeitswirksam, u. a. mithilfe einer App und weiteren Kommunikationskonzepten dargestellt.

Zwischen Wellheim und Schrobenhausen bzw. Pfaffenhofen gibt es viele versteckte und wenig bekannte Kapellen oder vergleichbar christlich geprägte, spirituelle Orte wie z.B. den Antoniberg bei Stepperg oder auch die Wallfahrt in Maria Beinberg.

Es handelt sich dabei um Orte, die Geschichten erzählen, z.B.

  • die Glaubensgeschichten der Menschen, die aus einem bestimmten Grund diese Kapelle erbaut haben,
  • die Erfahrungen aus einer bestimmten Zeit, die sich mit den örtlichen Gegebenheiten verknüpfen,
  • aber auch kunsthistorische Darstellungen, die die Menschen bewegten.

Eine zweite Schiene ist die aktuelle Bewegung im Feld „Spiritueller Tourismus“. Diese Orte können auf diese Weise für Menschen interessant werden, die andere Formen von Auszeiten in ihrem Leben nehmen wollen, die auf der Suche sind, die Orientierung brauchen, o. Ä.

Die Idee ist, diese zwei Aspekte gezielt zu verbinden und in ein Konzept für spirituellen Tourismus einfließen zu lassen. Ähnlich wie es in Exerzitien geschieht, sollen die Menschen an diesen Orten angeleitet werden, mit ihrem Leben und mit Gott in Verbindung zu kommen.

Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der LAG Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm mit der LAG Altbayerisches Donaumoos, der LAG Altmühl-Donau und der LAG Monheimer Alb e.V..

Weitere Informationen:

Union Dental

Lokale Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V.

Fürholzener Str. 9
85298 Scheyern
(Mitterscheyern)

Julia Rinne
LAG-Managerin &  Geschäftsführerin

Tel. 08441 7876475
Fax 08441 7853715

julia.rinne@lag-landkreis-pfaffenhofen.de

Tina Schuler
LAG Assistentin der Geschäftsführung

Tel. 08441 7876476
Fax 08441 7853715
tina.schuler@lag-landkreis-pfaffenhofen.de

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)