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Einladung zur Strategiewerkstatt am 30.04.2022 im Hopfenmuseum in Wolnzach

Unsere Strategiewerkstatt – der nächste Schritt zur Erstellung der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie – steht bevor.

Wir laden Sie im Auftrag unseres 1. Vorsitzenden Herrn Landrat Albert Gürtner sehr herzlich ein zur Strategiewerkstatt mit den Themen:

Sozialer Zusammenhalt | Freizeit | Kultur und Tourismus | Wirtschaft | Bildung | Vernetzung | Mobilität

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 30. April 2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Hopfenmuseum in Wolnzach (Elsenheimer Straße 2, 85283 Wolnzach) statt.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diskutieren, wie die Region Pfaffenhofen in diesen Bereichen „aufgestellt“ ist, was noch getan werden muss und was z.B. mit Hilfe von LEADER auf den Weg gebracht werden könnte. 

Sie können sich über den folgenden Link für den Workshop anmelden: https://leader-blog-paf.de/anmeldung-zur-strategiewerkstatt/ und bekommen dann automatisch eine Anmeldebestätigung zugeschickt.   

Zusammengefasst finden Sie alle diese Informationen hier. Wir freuen uns sehr, wenn Sie dieses auch an andere Interessierte weitergeben oder auf anderen Kanälen (Homepage, Soziale Medien, etc.) veröffentlichen.

Alle Berichte, Protokolle und Informationen finden Sie stets aktuell auf unserem LEADER-Blog.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an uns oder das Büro Lilienbecker wenden.

Halten Sie sich auch gerne schon den Termin für die Projektwerkstatt am Freitag, den 13. Mai 2022 von 16:00 bis 18:00 Uhr/19:00 Uhr in Pfaffenhofen frei. Die Örtlichkeit wird noch festgelegt und rechtzeitig bekannt gegeben.

Sie sind gefragt – Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an der Erarbeitung der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie!

Herzlichen Dank und viele Grüße

Julia Anthofer    &   Tina Schuler

LAG-Managerin       LAG-Assistentin

Kreative im Gespräch: Neuer Verein für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis stellt sich vor

Rund 30 Kreativschaffende folgten der Einladung des Kommunalunternehmens Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) zum virtuellen Netzwerktreffen „Kreative im Gespräch“. Im Fokus der Veranstaltung standen die Vorstellung des neuen Vereins zur Interessensvertretung der Branche Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ein Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten und Corona-Hilfsprogramme durch das Bayerische Zentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ).

Die zweistündige Veranstaltung startete mit einem Grußwort der stellvertretenden Landrätin Elke Drack und der Vorstellung des neuen Vereins Kultur- und Kreativwirtschaft Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. Auch die anwesenden Gründungsmitglieder durften sich unter der Moderation des zweiten Vorstands und Geschäftsführers der Headstack GmbH in Wolnzach, Mathias Esser, vorstellen. Die Kernaufgabe des Vereins sei es, die Sichtbarkeit der Kreativschaffenden im Landkreis zu steigern und als politische Interessensvertretung sowie als Netzwerk zum Austausch und zur Wissensvermittlung zu fungieren.

Ein wesentliches Instrument zur Steigerung der Sichtbarkeit und Vernetzung bildet dabei die neue Webseite der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis. Unter www.kulturundkreativwirtschaft.de sollen künftig Vertreter der Musikwirtschaft, des Buch-, und Kunstmarkts, der Filmwirtschaft, der Rundfunkwirtschaft, des Markts für darstellende Künste, des Architekturmarkts, der Designwirtschaft, des Pressemarkts, des Werbemarkts und der Software-Games-Industrie zu finden sein. Die Plattform, welche von Gabriela Garrido, Web- und Motiondesign vorgestellt wurde, bildet die Basis dafür, Kreativleistungen verstärkt im Landkreis zu vergeben. Einige Branchenmitglieder nutzten bereits während der Veranstaltung die Gelegenheit, sich für den Verein und die Webseite anzumelden.  

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag von bayernkreativ zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und Corona-Soforthilfemaßnahmen. Die Teilnehmer erhielten einen strukturierten Überblick zu den finanziellen Unterstützungen seitens des Bundes und der Länder.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich eine Vertreterin des KUS für den ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder und der damit verbundenen Förderung der Branche über den Förderzeitraum hinaus.

Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-geförderten Projektes „Kultur- und Kreativwirtschaft: MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich“, welches 2019 vom KUS initiiert wurde. Es erhält eine Förderung durch das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Weitere Informationen unter: www.kuk-paf.de (Textquelle: KUS) 

Die schönsten Rad- und Wandertouren durch die Hallertau

Tipps für Rad- und Wanderausflüge gibt es jetzt in der neuen Tourenbroschüre des Tourismusverbandes Hopfenland Hallertau

Rechtzeitig zum Start in die neue Saison bringt der Tourismusverband Hopfenland Hallertau eine Tourenbroschüre heraus, mit dem Titel „Radfahren. Wandern. Hallertau. Unterwegs auf den schönsten Touren“. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – wer die Hallertau entdecken möchte, findet in dieser Broschüre ausgewählte und mit Liebe zusammengestellte Touren durchs Hopfenland. Die neue Broschüre kann ab sofort bestellt werden.

„Bayern ist als innerdeutsches Reiseziel nach wie vor sehr beliebt. Darauf wollen wir vorbereitet sein und ein attraktives Angebot für Tagestouristen und Übernachtungsgäste schaffen“, so Landrat Albert Gürtner, 1. Vorsitzender des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.  Auch Susanne Beyer, Projektleiterin des Tourismusvereins, sieht die Hallertau für die kommende Saison gut aufgestellt: „Mit dem ausgeschilderten und abwechslungsreichen Wegenetz bietet die Region sehr gute Voraussetzungen für einen attraktiven Naturtourismus. Auf Grund der guten Verkehrsanbindung ist das Hopfenland besonders auch für Erholungssuchende aus den nahen Ballungsräumen ein lohnendes Ausflugsziel.“

Vor dem Büro des Tourismusverbandes Hopfenland Hallertau in Pfaffenhofen: Landrat Albert Gürtner, 1. Vorsitzender des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. und Susanne Beyer, Projektleiterin Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. (Bild- und Textquelle: Hopfenland Hallertau Tourismus e.V., Carolin Meinhold) 

Die Rad- und Wanderrouten führen durch die Hallertauer Hügellandschaft, vorbei an Hopfengärten, Flusstälern, Sehenswürdigkeiten und idyllisch gelegenen Orten. Ausflügler können die Hallertau auf eigene Faust erkunden, Hopfen erleben und die Kultur und bayerische Gemütlichkeit der Holledauer kennenlernen. Zu bieten hat die neue Tourenbroschüre Mehrtages- und Tagestouren für Radfahrer, E-Biker und Wanderer mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Aber auch für den Familienausflug gibt es Anregungen, wie zum Beispiel kleine Radrundtouren und Wanderungen auf Erlebnispfaden oder Themenwegen.

Die Tourenbroschüre „Radfahren. Wandern. Hallertau“ kann beim Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. telefonisch (Tel. 08441 4009-284), per E-Mail (info@hopfenland-hallertau.de) oder über die Webseite (www.hopfenland-hallertau.de/service/prospektbestellung) bestellt werden. Zudem ist die neue Broschüre bei den Tourist-Informationen im Hopfenland Hallertau, dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., dem Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen (KUS) und den Landkreisen Freising und Landshut erhältlich.

EU belohnt Engagement für die Region

Unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ stärkt das EU-Förderprogramm LEADER ländliche Regionen bei ihrer selbstbestimmten Entwicklung. Auch zwischen Eichstätt, Kelheim, Freising/Erding, Dachau und Neuburg-Schrobenhausen gibt es zahlreiche Zukunftsprojekte, die in den letzten Jahren mit finanzieller Unterstützung der EU verwirklicht wurden: vom Mehrgenerationenhaus, über einen Klimaladen, innerörtliche Blühflächen, eine Weiderind-Initiative, Mobilitätskonzepte, Abenteuerspielplätze bis zur hochwertigen Beschilderung von Rad- und Wanderwegen – die Bandbreite der Projekte ist enorm. Welche weiterverfolgt und gefördert werden sollen, entscheiden die sieben Lokalen Aktionsgruppen (LAG) in der genannten Region, für die das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen (AELF) zuständig ist. Am AELF werden auch die LEADER-Förderanträge genehmigt.

Damit die LAGs eine Chance haben, ab 2023 in der neuen LEADER-Förderperiode wieder dabei zu sein, sind jetzt Engagement und Kreativität in den Regionen gefragt! Dazu können sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Verbände und Vereine in den nächsten Wochen noch mit neuen Projektideen und Zukunftsthemen in ihren LAGs einbringen. Die Ergebnisse fließen in neue Entwicklungsstrategien ein – Voraussetzung für einen landesweiten Wettbewerb noch in diesem Jahr. Bei Erfolg winkt der LAG der Zugang zu dem attraktiven EU-Fördertopf und somit die Chance, auch künftig Projektideen mit finanzieller Hilfe der EU umsetzen zu können. In der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2022 wurden bisher im Bereich des AELF bereits 189 LEADER-Projekte mit insgesamt 12,6 Mio. € gefördert. Es lohnt sich also sehr, sich für die Region zu engagieren und mitzumachen!

Auch ab 2023 bleiben Vernetzung, Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, sozialer Zusammenhalt, Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung die zentralen Elemente bei LEADER. Das Programm ist in Bayern seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Erfolgsgeschichte und hat sich als wichtiges Gestaltungsinstrument etabliert. Die einzelnen Projekte werden dabei in der Regel mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionssumme gefördert. Die derzeit 68 bayerischen LAGs sind auf rund 86 Prozent der Landesfläche aktiv und erreichen mit ihren Projekten rund 58 Prozent der bayerischen Bevölkerung. In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2022 konnte in ganz Bayern eine LEADER-Förderung von 120,8 Mio. Euro für bisher 1.699 Projekte bewilligt werden. Jedes dieser Projekte trägt dazu bei, unsere Heimat stärker und lebenswerter zu machen.

Statements von LAG-Managern:
LAG Landkreis Pfaffenhofen, Statement der LAG-Managerin Julia Anthofer:
„Für mich ist der Einbezug der Bevölkerung und der Fokus auf die Belange der Region das Besondere am LEADER-Förderprogramm. Es ist einfach schön gemeinsam mit den Menschen in und für die Region maßgeschneiderte Projekte zu entwickeln und umzusetzen.“

LAG Altmühl-Jura, Statement zur Altmühl-Kelterei von Andreas Brigl, 1. Vorsitzender der LAG:
„Wir freuen uns sehr, dass mit der Altmühl-Kelterei ein weiteres Projekt aus dem wirtschaftlichen Bereich eine Förderung in unserer Region erhält. Dieses Projekt zeigt, dass regionale Entwicklung auch durch innovative und mutige Unternehmer vor Ort gestaltet werden kann und dass LEADER hierbei eine wichtige finanzielle Unterstützung in der Startphase leistet. Wir wünschen dem Projektträger viel Erfolg für seine Unternehmung und freuen uns, dass durch die mobile Mostanlage tatsächlich die ganze Region profitiert, weil sie in allen Mitgliedsgemeinden an geeigneten Standorten Station machen kann.“

LAG Dachau AGIL e. V. – Statement zum Räuber Kneißl Weg von LAG Managerin Annika Baumbach:
„Mit dem Räuber Kneißl Radweg wurde mit der LAG Dachau AGIL e. V. ein Themenweg für Einheimische und Naherholer geschaffen, der nicht nur die Landschaft im Dachauer Land auf 110 km attraktiv verbindet, sondern zugleich einen identitätsstiftenden Beitrag für die Region leistet. Der direkte Bezug zur historischen Figur des Räuber Kneißl bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte, wie das kürzlich beschlossene LEADER-Projekt des Räuber Kneißl Spielplatzes in der Gemeinde Sulzemoos zeigt. Die positiven Rückmeldungen und die hohe Nachfrage, besonders in Zeiten der Covid-19-Pandemie, haben gezeigt, dass solche freizeittouristischen Angebote die Lebensqualität und das Identitätsgefühl der einheimischen Bürger auf vielfältige Weise bereichern.“

LAG Altbayerisches Donaumoos, Statement von LAG Manager Klaus Rössler:
„LEADER ist mit seinem Bottom-up-Ansatz ein wirksames Instrument, um bürgergetragene Projekte umzusetzen – durch den nicht unerheblichen Finanzierungsbeitrag oftmals sogar die einzige Chance dazu. Neben der finanziellen Förderung sind jedoch auch ideelle Komponenten, wie die Unterstützung bei der Vernetzung inner- und außerhalb des LAG-Gebietes, wichtige Elemente zur Stärkung der Region. Mit dem Arbeitskreis RESILIENZ haben wir in unserer LAG insbesondere für Bürgermeister eine Plattform für Kooperation, Wissenstausch und Kommunikation geschaffen, um künftig noch besser Synergien bei der Bewältigung der zentralen Herausforderungen zu nutzen.“

(Textquelle: AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen) 

Einladung zum 1. Lenkungsausschuss 2022

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Landkreis Pfaffenhofen läd herzlich zum 1. Lenkungsausschuss

am Freitag, den 08. April um 17:00 im Hollerhof in Münchsmünster ein.

Der Lenkungsausschuss ist eine öffentliche LEADER-Veranstaltung, zu der nicht nur die LAG-Mitglieder, sondern auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreter/-innen herzlich eingeladen sind. Allerdings ist aufgrund der aktuellen Bestimmungen eine Anmeldung unter info@lag-landkreis-pfaffenhofen.de notwendig. Im Lenkungsausschuss werden vom Steuerkreis, dem Entscheidungsgremium der LAG, die Projekte für eine mögliche LEADER-Förderung ausgewählt.

Die Tagesordnung des Lenkungsausschusses finden Sie hier.

Online-Workshops bilden eine gute Basis für die Präsenz- workshops zur Erarbeitung der Lokalen Entwicklungs- strategie für die neue LEADER-Förderperiode ab 2023

Bis 15. Juli 2022 muss die neue Lokale Entwicklungsstrategie (LES) beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingereicht werden. In den letzten beiden von insgesamt vier Online-Workshops der Lokalen Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V. (LAG) wurden die aktuellen Themen „Daseinsvorsorge und Wohnen/Innenentwicklung“ sowie „Regionale Wertschöpfung, Wirtschaftskreisläufe und Fachkräfte“ von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedensten Bereichen aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. „Es erstaunt mich immer wieder positiv, wie viele Menschen sich beteiligen und aus wie vielen unterschiedlichen Blickwinkeln die Themen dadurch beleuchtet werden und welche Ideen daraus am Ende entstehen. Mit den Ergebnissen der Online-Workshops haben wir eine gute Basis für die kommenden Präsenzworkshops – unsere beiden Strategiewerkstätten, die am 30. April und am 13. Mai stattfinden – geschaffen“, so LAG-Managerin Julia Anthofer.

Im dritten Online-Workshop zum Thema „Daseinsvorsorge, Wohnen/Innenentwicklung und Mobilität“ wurde die Prognose des Landesamts für Statistik vorgestellt, wonach die bayerische Bevölkerung bis zum Jahr 2040 um 11,3 Prozent wachsen soll. Auf dieser Grundlage wurden die damit verbundenen Herausforderungen diskutiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nannten die sich unter dieser Prämisse verschärfende infrastrukturelle Probleme, wie sie in den Bereichen Kinderkrippen und Kindergärten bereits jetzt spürbar sind. In diesem Zusammenhang wurden auch die Energieversorgung sowie die Wasser- und Abwasserinfrastruktur genannt. Als weitere mögliche Auswirkung wurden die steigenden Miet- und Baupreise genannt. Die Lösungen bieten hier neue Wohnraum- und Quartierskonzepte, wie Tiny Häuser, Mehrgenerationenwohnen etc. Die Nahversorgung wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dagegen als positiv beschrieben, da in der Region immer mehr Hofläden entstanden sind. Als Best Practise-Beispiel für regionale Nahversorgung wurde der Direktvermarktungsverein Pfaffenhofener Land genannt, bei dem die Kunden die gewünschten Waren online bestellen und samstags vormittags an Abholstationen abholen können. Aber auch hier gibt es noch Verbesserungsvorschläge, wie Online-Schulungen für ältere Menschen oder die Nahversorgung besser mit dem Mobilitätsangebot zu vereinen.

Gesammelte Ergebnisse des 4. Online-Workshops – Auf dieser Grundlage wird in der Strategiewerkstatt und der Projektwerkstatt weitergearbeitet. (Bildquelle: Jens Lilienbecker)

„Regionale Wertschöpfung, Wirtschaftskreisläufe und Fachkräfte“ lautete das Thema des vierten Online-Workshops. Als regionale Stärke wurde die starke Wirtschaftsstruktur genannt, welche durch die ausgewogene Mischung der verschiedenen ansässigen Branchen entstanden ist. Es wurde aber auch zu bedenken gegeben, dass die Folgeerscheinungen der Pandemie noch nicht absehbar sind, ebenso wie die Folgen des Ukraine-Krieges. Als Alternative zur klassischen Betrachtung wurde das Konzept der Gemeinwohlökonomie genannt, in dessen wirtschaftlichem Fokus das Wohlergehen der Menschen in der Region steht, anstelle finanzieller Aspekte. Als große Gefahr für den Landkreis wurde der sich verschärfende Fachkräftemangel genannt. Auch das Thema Nachwuchsgewinnung und -bindung wurde in diesem Zusammenhang diskutiert. Eine der großen Herausforderungen wurde darin gesehen, das Handwerk attraktiver zu machen und so die Nachwuchssorgen in dieser Branche zu mindern. Ebenfalls wurden Förderprogramme für den Nachwuchs genannt, wie für den MINT-Bereich und die Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Online-Workshops bilden die Grundlage für die folgenden beiden Präsenz-Workshops. Weiter geht es am 30. April um 14:00 Uhr mit der Strategiewerkstatt im Hopfenmuseum in Wolnzach und der Projektwerkstatt am 13. Mai um 16:00 Uhr in Pfaffenhofen. Die Themen werden „Kultur, Tourismus, Sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft und Bildung sowie Mobilität“ sein. Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Pfaffenhofen a. d. Ilm sind dazu herzlich eingeladen. Auf der Website der LAG Landkreis Pfaffenhofen unter www.lag-landkreis-pfaffenhofen.de oder auf dem LEADER-Blog für die Erstellung der LES unter www.leader-blog-paf.de können Sie sich dazu anmelden. Auf dem LEADER-Blog werden zudem alle Informationen zu den Veranstaltungen und im Nachgang die Berichte zu den Workshops veröffentlicht.

Online-Netzwerkveranstaltung „Kreative im Gespräch“

Kultur- und Kreativschaffende aus dem Landkreis Pfaffenhofen treffen sich am Donnerstag, 24. März um 18.30 Uhr online zur Netzwerkveranstaltung „Kreative im Gespräch“.  Organisiert wird die digitale Veranstaltung vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS).

Fokus des Netzwerktreffens liegt auf der Vorstellung der Vorstände und Gründungsmitglieder des Vereins „Kultur- und Kreativwirtschaft Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm“. In Gründung seit Ende letzten Jahres, vertritt er die Interessen der Kreativbranche und setzt sich für deren strukturelle Entwicklung ein. Als netzwerkschaffende Organisation zwischen Politik, Wirtschaft und Kreativschaffenden bietet der Verein Möglichkeiten zur Vernetzung und Weiterbildung innerhalb und außerhalb der Branche.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die aktuelle Ausrichtung der Interessensvertretung erörtert und ein Raum zur Mitgestaltung sowie zum Kennenlernen geöffnet. Einen weiteren Höhenpunkt bildet die Vorstellung der aktuellen Angebote des Freistaats Bayern sowie dessen Hilfsprogramme durch das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ). Als Hauptanlaufstelle der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern und Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verwaltung koordiniert bayernkreativ Aktivitäten mit verschiedensten Interessensgruppen – von Behörden über Wirtschaftsverbände bis hin zu öffentlichen Stellen. Ergänzt wird der Abend durch den Austausch „Ich biete – ich suche“, welcher den Teilnehmern ermöglicht, sich gegenseitig in ihrer Arbeit zu unterstützen und zusätzlichen Mehrwert zu generieren.

Aufgerufen zur Teilnahme sind Kreativschaffende aus dem Landkreis. Dazu zählen Autoren, Filmemacher, Musiker, bildende und darstellende Künstler, Architekten, Designer, Vertreter der Rundfunkwirtschaft und des Buch- und Pressemarktes sowie die Entwickler in der Games- und Softwareindustrie.

Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-geförderten Projektes „Kultur- und Kreativwirtschaft: MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich“, welches 2019 vom KUS initiiert wurde. Es erhält eine Förderung durch das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung unter www.kuk-paf.de ist erforderlich. Die Veranstaltung findet via Zoom statt. (Textquelle: KUS) 

Ein Landkreis zum Erleben – neue Broschüre zu Sehenswertem, Ausflügen und allerlei Unternehmungen in der Region

Lebendig und facettenreich – so präsentiert sich die neue 100-seitige Broschüre „Ein Landkreis zum Erleben“. Der vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) herausgegebene Erlebnisführer entführt den Leser auf eine Entdeckungsreise quer durch den Landkreis und ist ab sofort kostenfrei erhältlich.

Vier große Kategorien mit unterschiedlichen Schwerpunkten informieren über Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Von ehrwürdigen Klöstern über stille Kapellen bis hin zur Geschichte des Hopfens – den Leser erwarten spannende Auskünfte zu hiesigen Denkmälern, Glaubensorten sowie Museen und Ausstellungen. Führungen, Besichtigungen und Gruppenangebote laden ein, die Heimat noch besser kennen zu lernen. Neben den „klassischen“ Sehenswürdigkeiten bietet der Landkreis auch zahlreiche Attraktionen rund um Sport, Freizeit und Badespaß. Die Broschüre verrät, wo sich die schönsten Badeweiher befinden und Kinder die wildesten Abenteuer erleben können. Informative Hinweise zu kleinen Unternehmungen in der freien Natur, Lehrpfaden und Parks inspirieren zu Ausflügen mit der ganzen Familie.

KUS-Projektmanagerin Britta Lemloh freut sich über die neue Broschüre „Ein Landkreis zum Erleben“. (Bild- und Textquelle: KUS) 

Gespickt ist die Broschüre zudem mit persönlichen Geschichten und abwechslungsreichen Tipps. So berichten vier Persönlichkeiten aus dem Landkreis – die sogenannten „Auskenner“– in interessanten Reportagen über ihr Leben in der Region. „Zudem zeigen beispielhafte Tagesabläufe für jede Jahreszeit, was an einem Tag im Frühling, Sommer, Herbst und Winter im Landkreis erlebt werden kann“, erklärt Britta Lemloh, Projektverantwortliche im KUS.

Spannende Fakten verraten die Gemeindesteckbriefe aller 19 Kommunen. Sie erzählen von historischen Ereignissen, Natur- und Geschichtsdenkmälern und berühmten Persönlichkeiten. „Besonders interessant sind die individuellen Empfehlungen der Gemeinden zu sehenswerten Orten und Veranstaltungen in ihrem Gebiet“, so Lemloh.

„Unser Ziel bei der Konzeption der neuen Broschüre war es, Entdeckenswertes in der Region sowohl möglichst facettenreich als auch übersichtlich darzustellen“, erzählt KUS-Vorstand Johannes Hofner. „Mit kurzweiligen Inhalten, vielen Tipps und einer ansprechenden Gestaltung lädt die Broschüre einfach zum Schmökern ein“, resümiert Hofner.

Die Broschüre kann telefonisch unter 08441-40074-40 kostenfrei angefordert oder unter www.kus-pfaffenhofen.de heruntergeladen werden. Sie ist ebenfalls an den bekannten Auslagestellen, im Landratsamt und bei den Kommunen erhältlich.

Mit Körpersprache überzeugen – Kultur- und Kreativ- schaffende übten Präsenz vor der Kamera

Rund 20 Kreativschaffende folgten der Einladung des Kommunalunternehmens Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) zum virtuellen Workshop „Präsenz vor der Kamera“. In der vierstündigen Veranstaltung übten die Teilnehmer auch im digitalen Umfeld mit Körpersprache zu überzeugen.

Unter dem Motto „Du bist der Schlüssel zum Erfolg“ setzte die systemische Beraterin und Theaterpädagogin Nicole Bartsch von Status1 interessante Impulse, wie Körpersprache gezielt und bewusst eingesetzt werden kann. „Körperhaltung und Körperspannung haben einen wesentlichen Einfluss auf Präsenz und Stimme“, erklärte die Referentin. Atmung, Tonalität und Sprechpausen seien weitere essenzielle Zutaten für eine überzeugende Präsentation.

Wichtiger Bestandteil des Workshops war die aktive Einbindung der Teilnehmer. Techniken aus dem Improvisationstheater forderten eine schnelle Reaktionsfähigkeit und halfen, das Erlernte in die Praxis umzusetzen.  „Am Ende der Veranstaltung haben die Kreativschaffenden erfahren, was Präsenz vor der Kamera bedeutet und wie mit Statusarbeit Wirkung erzielt werden kann“, resümiert Beate Laux, Projektverantwortliche im KUS.

„Im informativen und kurzweiligen Workshop konnte ich viele Techniken erlernen, welche ich in meiner nächsten Online-Präsentation direkt in der Praxis anwenden werde“, lautet das Fazit einer Teilnehmerin.

Die Veranstaltung war Teil des LEADER-geförderten Projektes „MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich. Es erhält eine Förderung durch das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Die nächste Veranstaltung findet am 24. März statt. Unter dem Motto „Kreative im Gespräch“ haben die Branchenmitglieder die Möglichkeit, mehr über den neu gegründeten Verein zur Interessensvertretung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen zu erfahren. Weitere Informationen unter: www.kuk-paf.de. (Textquelle: KUS) 

Bürgerengagement 2 (1. Aufruf)

Im ersten Einreichungszeitraum des 2. Bürgerengagements (06. bis 19.12.2021) wurden sechs Einzelmaßnahmen bewilligt.

Die Maßnahme „Virtuelle Ausstellung – Tag des offenen Ateliers der Künstler im Kreativquartier“ wird aufgrund noch vorhandener Mittel aus dem Fördertopf des Bürgerengagements 1 gespeist.

Da im Topf des Bürgerengagement 1 kurzfristig noch ein Restbudget vorhanden ist und der Bewilligungszeitraum endet, stimmte der beschlussfähige Lenkungskreis einer Budget-Umschichtung für die beiden bereits abgeschlossenen Maßnahmen „Vortrag „Gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten“ im Gemeinschafts-Garten Rohrbach“ sowie für die Maßnahme „Reparatur-Treff-Wolnzach“ (beide im Rahmen des Bürgerengagements 2 beschlossen) zu. Diese werden nun aus dem Topf des Bürgerengagement 1 gefördert, um das Budget des Bürgerengagement 1 vollständig ausschöpfen zu können.

Weitere Informationen zum Bürgerengagement:

Union Dental

Lokale Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V.

Fürholzener Str. 9
8529
8 Scheyern (Mitterscheyern)
info@lag-landkreis-pfaffenhofen.de

Tina Schuler
LAG-Managerin &  Geschäftsführerin

Tel. 08441 7876475
Fax 08441 7853715

tina.schuler@lag-landkreis-pfaffenhofen.de

Ramona Müller
LAG Assistentin der Geschäftsführung

Tel. 08441 7876476
Fax 08441 7853715
ramona.mueller@lag-landkreis-pfaffenhofen.de