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Autor: Ramona Müller

Bürgerengagement (2. Aufruf)

Im zweiten Einreichungszeitraum des Bürgerengagements (26.01. bis 08.02.2026) wurden 4 Einzelmaßnahmen bewilligt.

Vier Bürgerengagement-Ideen erhalten finanzielle Unterstützung

Drei Monate nach dem Abschluss der ersten Bürgerengagement-Runde trafen sich die LAG-Managerin Tina Schuler, Bürgermeister Wolfgang Hagl (1. stellvertretender Vorsitzender der LAG) und ein Teil der Vorstandschaft der Lokalen Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. mit den Maßnahmenträgern der zweiten Runde im Rentamtssaal des Landratsamts, um die Kleinprojekte vorzustellen.

Nächster LEADER-Projekteinreichungszeitraum: 17. März bis 17. April 2026

In diesem Zeitraum haben Sie die Möglichkeit, Ihre Projektidee für eine LEADER-Förderung einzureichen.

Nur die bei der LAG-Geschäftsstelle vollständig und fristgerecht zwischen dem 17. März und 17. April 2026 eingegangenen Projektbeschreibungen können auf die Tagesordnung der Lenkungskreis-Sitzung (LEK) zur Beratung und Beschlussfassung aufgenommen werden. Der LEK findet am 13. Mai 2026 im Anschluss an die Mitgliederversammlung (um ca. 19:15 Uhr) im Landratsamt Pfaffenhofen statt.

Wichtig ist, dass die Projekte bis dahin beschlusstauglich sind. Projektträgern wird unbedingt empfohlen, vor Ausfüllen und Einreichen ihrer Projektbeschreibung, mit der LAG-Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen und Beratung einzuholen.

Das beliebte „Bürgerengagement“ geht in die zweite Runde!

Lokale Akteure können sich vom 26. Januar bis 08. Februar bei der Lokalen Aktionsgruppe Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e.V. (LAG) für die LEADER-Mittel „Unterstützung Bürgerengagement“ bewerben.

Die Maßnahme muss im LAG-Gebiet liegen, das Bürgerengagement in der Region stärken und mindestens zur Erreichung eines der Entwicklungsziele in der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der LAG beitragen.

Bildquelle: Sylwia Aptacy auf Pixapay

Multifunktionaler Verkehrsübungsplatz

Auf dem Rohrbacher Sportgelände gibt es einen alten in die Jahre gekommenen Asphalt-Handballplatz und eine ehemalige Stockbahn, die nicht mehr genutzt werden. Letztere soll zurückgebaut, begrünt und durch Sitzgelegenheiten ergänzt werden. Die Kernpunkte des Projekts sind jedoch die Erneuerung der Asphaltschicht des ehemaligen Handballplatzes und die Linierung des Verkehrsübungsplatzes. Hier sollen Kinder im schulischen und privaten Rahmen das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben können. Zusätzlich soll der Platz mit einem kleinen Basketballplatz und ein paar Skate-Elementen aufgewertet werden. Auch eine neue LED-Beleuchtung und der barrierefreie Zugang zum auf dem Platz befindlichen DJK-Häuschen sind geplant.

Weitere Informationen:

Disc-Golf-Anlage am Heideweiher

Das am Ortsrand von Reichertshofen gelegene Naherholungsgebiet Heideweiher ist besondere in den warmen Monaten ein beliebter Treffpunkt. Um diesen Generationen-Treff ganzjährig attraktiv zu halten und ein neues Freizeit- und Tourismusangebot zu schaffen, soll am Heideweiher eine Disc-Golf-Anlage mit Disc Match Station entstehen. Ziel beim Disc-Golf ist es, ein Frisbee mit möglichst wenig Würfen in einen Korb zu werfen. Dieser einfache Sport kann von allen Altersklassen ohne Vorkenntnisse oder besonderes Training ausgeübt werden und verbindet somit die Generationen untereinander. Geplant sind eine Sommer- und eine Wintervariante mit je neun Löchern. Die benötigten Wurfscheiben können beim Markt Reichertshofen ausgeliehen oder selbst mitgebracht werden. Die Nutzung des Geländes wird kostenfrei sein. Das Projekt wird das vielfältige Angebot am Heideweiher perfekt ergänzen und auch in der kälteren Jahreszeit für mehr Besucher sorgen.

Weitere Informationen:

Studie zum Baumerhalt „Grüne Klimaschützer bewahren“ präsentiert Ergebnisse

Hitzeinseln sind nicht auf Ballungsräume beschränkt. Kühlende Baumkronen fehlen oft auch in kleineren Kommunen (Kurzinfo 1: Wozu Bäume im Ort?). Um herauszufinden, wie andere Städte und Gemeinden ihre „grünen Klimageräte“ jenseits pauschaler Fällungsverbote erhalten, befragte Dr. Annette Hartmann (Baumkontrolleurin FLL, Fachautorin) im Auftrag der Kreisgruppe Pfaffenhofen des Bund Naturschutz 15 deutsche Kommunen: Aus Berlin den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Düsseldorf, Erfurt, Erlangen, Esslingen, Freising, Geesthacht, Germering, Hamburg, Kassel, Köln, Nürnberg, Schillingsfürst und zwei anonymisierte Kommunen.