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NEWS

1.588 € Bürgerengagement-Unterstützung für den Fachtag zum 1-jährigen Bestehen der A.p.e. e.V. Fachstelle Trauma

Ob ein akuter Verlust eines nahestehenden Menschen, eine Diagnose, ein Unfall oder eine Erfahrung mit psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt einem Menschen den Boden unter den Füßen nimmt – das fast 400 Jahre alte Schutzhäusl des Fördervereins A.p.e. ist zu einer sicherheitsgebenden Anlaufstelle geworden, in der Betroffene schnell und unbürokratisch ein offenes Ohr finden und aufgefangen werden.

Zur Feier des 1-jährigen Bestehens der Fachstelle lud A.p.e. e.V. zu einem Fachtag mit Tag der offenen Tür ein. Dieser wurde im Rahmen des Bürgerengagements als LEADER-Maßnahme mit 1.588,24 € gefördert.

Der Fachtag richtete sich am Vormittag zunächst mit einem speziellen Vortrag der Klinischen Heilpädagogin, Personzentrierte Spieltherapeutin und Traumapädagogin Stephanie Jofer-Ernstberger zum Thema Traumabewältigung bei Kindern an Fachkräfte und Experten. Am Nachmittag öffnete die Fachstelle dann ihre Türen für alle Interessierten. In einer offenen Expertenrunde „Im Dialog – Trauma im Wandel der Zeit“ konnte man sich austauschen und vernetzen und mehr über die wichtige Arbeit der A.p.e. erfahren.

„Allein im ersten Jahr seit Eröffnung der Beratungsstelle war die Resonanz überwältigend“, so die Leiterin der Fachstelle Traume Petra Egger. „Rund 150 betroffene Menschen haben seitdem den Weg ins Schutzhäusl gefunden. Der Bedarf im Landkreis ist groß und es werden immer mehr.“

Großes Interesse herrschte beim Fachtag der Fachstelle Trauma
Text- und Bildquelle: A.p.e. e.V.