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LEADER-Exkursion Donau-Böhmerwald

Danach ging es mit dem Bus weiter zu einem intensiven Programm in Aigen-Schlägl (Oberösterreich). Bürgermeisterin Elisabeth Höfer gab den bayerischen Gästen einen Einblick in die Geschichte ihrer Gemeinde und das Highlight 2019: die Landesgartenschau. „Es ist die erste Landesgartenschau, die sich mit dem Thema „Bio“ auseinandersetzt. Die Biozertifizierung haben wir im Landwirtschaftsbereich und auch im Catering.“ Die Kooperationspartner seien die Landwirtschaftsschule mit Bio-Spezialisierung und das Stift Schlägl, da liege es auf der Hand, dass man das Thema „Bio“ vor Ort lebe und zeige. „Die Investitionen der Landesgartenschau, ca. neun Millionen Euro, sind nachhaltig angelegt“, sagte Elisabeth Höfer, „rund 80 Prozent der geschaffenen Objekte werden stehen bleiben.“

Danach berichtete Obmann Georg Ecker von der LAG Donau Böhmerwald über deren Projekte. „Seit 2008 wurden 170 Projekte umgesetzt; 7,5 Millionen Euro an EU-Mitteln beantragt und Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro angeregt – das ist enorm in einem Gebiet, in dem 58 000 Einwohner leben.“

Auch der Direktor des Bio-Kompetenz-Zentrums Aigen-Schlägl, Johann Gaisberger, gab der Gruppe die Ehre. Die Landwirtschaftsschule, die bereits seit 100 Jahren besteht, spezialisierte sich 2001 auf ökologischen Landbau. Die Schulküche ist die erste Bio-zertifizierte in Oberösterreich. Seit 2011 gibt es das Bio-Kompetenzzentrum und als Partner das Forschungsinstitut Bio-Landbau. „Damit können wir nicht nur die Stärken, sondern auch die Probleme der Region aufnehmen, zum Beispiel Lösungen und Konzepte für die Bekämpfung von Engerlingen entwickeln“, betonte Johann Gaisberger. Er berichtete von dem grenzüberschreitenden Projekt mit dem Lehr- und Versuchszentrum Kringell im Landkreis Passau und stellte auch das Ergebnis vor: ein Schulbuch für Bio-Landbau.

In Anschluss gab Magdalena Aufreiter, Geschäftsführerin vom Verein Bio-Region Mühlviertel, Informationen über die Ziele und Aufgaben des 2015 gegründeten Vereins. Er stellt ein Netzwerk für alle Betriebe mit gütigem Bio-Kontroll-Vertrag dar und zählt 130 ordentliche Mitglieder – also aktive Bio-Betriebe – und 340 fördernde Mitglieder.

Nach diesen geballten Informationen besuchte die Gruppe die Landesgartenschau. Dort informierte David Kapplinger über das Projekt „Schlägler Bio-Roggen“. Danach hatten die bayerischen Exkursionsteilnehmer Zeit, selbständig die Gartenschau zu erkunden, bevor es weiter ging ins Stift zu einer beeindruckenden Führung. Den Abschluss bildete die wohlverdiente Rast im Biergarten des Stiftskellers, wo sich die Gruppe bei köstlicher Bio-Kost stärkte. Glücklich, zufrieden und angefüllt mit Eindrücken und Bildern ging es dann zurück nach Bayern. „Eine perfekt vorbereitete Exkursion“, zollte Klaus Amann von der LAG Kelheim seiner Kollegin Ursula Diepolder Respekt.

„Besonders beeindruckt haben mich die Projekte des Stifts Schlägl“, so das Fazit von Anni Regner, Vorsitzende der LAG Passauer Land, „natürlich sind nicht alle Ideen auf unsere Region übertragbar. Aber es ist gut, wenn man sieht, was andere machen. Gleichzeitig wurde klar, dass wir im Passauer Land viele sehr gute Projekte haben.“ Auch Exkursionsteilnehmerin Else Rauch, Stadträtin aus Vilshofen, war begeistert vom Tagesprogramm: „Die Landesgartenschau hat mir sehr imponiert. Fast alles wurde mit heimischen Pflanzen gestaltet. Außerdem konnte man sich Anregungen holen für Kinderspielplätze und Mehrgenerationenparks.“

Eindrücke "Steinwelten" Granitzentrum Hauzenberg

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LAG-Managerin Carmen Glaser auf der OÖ Landesgartenschau 2019 Aigen-Schlägl "Bio Garten Eden"

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Bibliothek Kloster Schlägl

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