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Ergebnisse des 1. Lenkungsausschusses 2017

 

Vorstellung der Projekte
Als erstes stellte Carmen Glaser das Projekt „Mobilität in der Isarregion und Pfaffenhofen“ (Kooperationsprojekt) mit dem Teilprojekt „Mobilitätskonzept Landkreis Pfaffenhofen mit Feldstudie Rohrbach“ vor. Eingebettet in einem Kooperationsprojekt mit den Landkreisen Freising (LAG Mittlere Isarrregion) und Neuburg-Schrobenhausen (LAG Altbayerisches Donaumoos) soll ein Mobilitätskonzept für den Landkreis Pfaffenhofen in Auftrag gegeben werden, das Handlungsempfehlungen möglichst in Form von kreativen Mobilitätslösungen für die Gemeinden des Landkreises vorsieht.
Die Gemeinde Rohrbach spielt hier eine besondere Rolle, da sie durch die praktische Umsetzung von zwei Pilotprojekten Daten in Form einer Feldstudie erhebt. Geplant ist eine Datenerhebung zu Bedarf und Nutzung von folgenden zwei Mobilitätsprojekten:
- Ein „50-50-Taxi“ soll von Personen ab einem Alter von 65 Jahren gebucht werden können. Die Gemeinde übernimmt die Hälfte des Fahrpreises.
- Zudem wird den Bürgern ein Elektroauto in Form von „Car-Sharing“ über ein freizugängliches Buchungssystem zur Verfügung gestellt.

Dieses Projekt wurde bereits ausführlich im Lenkungsausschuss am 13. Juli 2016 vorgestellt und beschlossen. Zur Nachreichung für den Förderantrag wird ein aktuellerer Beschluss benötigt, deshalb wird der Steuerkreis erneut befragt werden, ob Einwände gegen den Punktvorschlag bestehen. Einwände wurden keine geltend gemacht; das Projekt wurde mit 28 Punkten beschlossen.

Tabelle Mobilität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes stellte Beate Laux vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (KUS) das Projekt Kultur- und Kreativwirtschaft, MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich vor.
Das KUS, welches auch den Bereich Wirtschaftsentwicklung im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm vertritt, möchte als Kooperationsprojekt mit der LAG Altbayerisches Donaumoos (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) und der LAG Mittlere Isarregion (Landkreis Freising) sowie gegebenenfalls weiteren LAGs diverse Angebote zur Förderung der Branche Kultur- und Kreativwirtschaft starten.

BeateLaux

 

 

 

 

 

 

Beate Laux stellte das Projekt Kultur- und Kreativwirtschaft vor

Dabei werden in den einzelnen Landkreisen unterschiedliche Themen für die Branche bearbeitet und die Erfahrungswerte und Ergebnisse dokumentiert zur Verfügung gestellt. In Ergänzung dazu findet ein regelmäßiger Austausch über Projektstand, Herausforderungen und Erkenntnissen statt um gemeinsam Lösungen zu generieren und an den Erfahrungen der beteiligten LAGs zu konzipieren. Eine konkrete Maßnahme wäre ein gemeinsamer Stammtisch für alle Interessierten aus der Branche, zu der insgesamt elf Teilmärkte gehören. Die Erfahrungswerte, die durch diese Studie gewonnen würden, könnten nützlich sein für andere LAGs und Branchen. Was insbesondere für dieses Projekt spreche, sei - so der stellvertretende LAG-Vorsitzende Christian Staudter - dass damit das einzige bislang noch nicht abgedeckte Handlungsziel, „Kreativwirtschaft fördern“ dadurch noch erreicht würde.

Tabelle kreativ

 

 

 

 

 

 

 

 

Einleitende Worte zum dritten Projekt kamen vom Rohrbacher Bürgermeister Peter Keck, welcher betonte, dass dieses allein durch ehrenamtliches Engagement der Rohrbacher Bürger vorangebracht wurde. Man habe sich nun, nachdem das Projekt beim Lenkungsausschuss am 13. Juli 2016 vorgestellt worden und im Ranking relativ weit hinten gelandet war, stärker auf den gesundheitlichen Aspekt konzentriert.

Horst Rückert stellte dem Lenkungsausschus den Barfuß-Erlebnispfad (Barfußparkour) für die Gemeinde Rohrbach vor. Dieser soll am Ortsrand von Rohrbach entstehen – ca. 500 m lang, bestückt mit Stationen mit unterschiedlichen Untergründen. Durch verschiedene natürlich Untergründe wie Sand, Kies, Steine, Split, Hackschnitzel, Mulch, Moos, Baumstämme, Hopfenreben soll Natur erlebbar gemacht und ein Angebot zur Gesundheitsförderung geschaffen werden.
Horst Rückert betonte, wie förderlich das Barfusslaufen der Gesundheit sei und der Effekt bei einem 500m langen Barfusspfad erheblicher sei als bei den oftmals wesentlich kürzeren.
200m vom geplanten Barfußpfad befindet sich ein Parkplatz, zudem könnten der örtliche Kindergarten und die Schule diesen fußläufig auf verkehrsfreien Wegen erreichen.

Tabelle Barfusspfad

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss wurden Punkte für die Projekte vergeben. Alle drei Projekte wurden vom Steuerkreis einstimmig beschlossen, zudem wurde von allen die notwendige Gesamtpunktzahl erreicht.

Ranking der Projekte
Kooperationsprojekte:
Platz 1: „Mobilität in der Isarregion und Pfaffenhofen“ (Kooperationsprojekt) mit dem Teilprojekt „Mobilitätskonzept Landkreis Pfaffenhofen mit Feldstudie Rohrbach“ – 28 Punkte
Platz 2: „Kultur- und Kreativwirtschaft, MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich“ – 21 Punkte
Kooperatives Mobilitätsprojekt Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm mit Feldstudie Rohrbach.
Einzelprojekt:
Barfuß-Erlebnispfad (Barfuß-Parkour) – 21 Punkte

PeterKeck

 

 

 

 

 

 

 

v.l. n.r. Carmen Glaser (LAG-Managerin), Irmgard Neu-Schmid (AELF Ingolstadt), Josef Konrad (AELF Pfaffenhofen), Peter Keck (Bürgermeister Gemeinde Rohrbach), Herbert Folger und Horst Rückert (Projektgruppe „Kultur, Freizeit, Vereine, Tourismus“)

Nach der erfolgten Beschlussfassung wies Carmen Glaser noch auf die kommende Mitgliederversammlung der LAG Landkreis Pfaffenhofen hin, welche am 17. Oktober 2017 im Sitzungssaal des Landratsamts Pfaffenhofen a.d. Ilm stattfinden wird.

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